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Unternehmen öffnen Schülern Türen

Termine zur Erkundung von Berufsfeldern im Januar und März

Mit der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ hat Nordrhein-Westfalen als erstes Flächenland ein umfassendes und verbindliches Übergangssystem von der Schule in den Beruf eingeführt. Ein verbindliches Element für alle Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Schulen sind in diesem System die Berufsfelderkundungen im 8. Schuljahr. Nun werden von der Stadt Bottrop noch einige der notwendigen Praktikumsplätze gesucht.

Neun weiterführende Schulen nehmen in Bottrop in 2016 an der Landesinitiative teil. Für 500 Schülerinnen und Schüler werden daher knapp 1.500 Plätze zur Berufsfelderkundung benötigt. Um den organisatorischen Aufwand so gering wie möglich zu halten, hat die Stadt Bottrop gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen ein Online-Portal eingerichtet, in dem interessierte Unternehmen kostenlos ihr Angebote einstellen können. Dann können die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern eine Auswahl treffen und ein Angebot „buchen“.

Bisher bieten 79 Unternehmen 296 Plätze an. Die „Tage der Berufsfelderkundung“ finden in Bottrop vom 25. bis 28. Januar und vom 14. bis 18. März statt. Das Buchungsportal ist im Internet unter „www.kaoa-praxis.de“ zu finden. Selbstverständlich können Unternehmen auch außerhalb des Buchungsportals Schülerinnen und Schüler einen „Tag der Berufserkundung“ in ihrem Betrieb ermöglichen.

Doch was sind eigentlich Berufsfelderkundungen und wem nutzen sie? „Berufsfelderkundungen unterstützen junge Menschen bei ihrer Berufsorientierung. Die Schülerinnen und Schüler erkunden an drei Tagen drei unterschiedliche Berufsfelder“, erklärt Wolfgang Wuwer, zuständig bei der Stadtverwaltung für den Übergang vo der Schule in den Beruf. Der Berufsfelderkundung ist bereits eine Potenzialanalyse vorausgegangen, mit deren Ergebnissen die Schülerinnen und Schüler gezielt in drei unterschiedlichen Berufsfeldern einen ersten Einblick in die Berufswelt und betriebliche Praxis erlangen. „Sie können dann besser realistische Vorstellungen von verschiedenen beruflichen Tätigkeiten entwickeln, ihre eigenen Interessen entdecken, um anschließend
das Schülerbetriebspraktikum im 9. Schuljahr bewusster zu wählen“, erläutert Wuwer.

„Die Berufsfelderkundung ist für Unternehmen ein gutes Instrument, um frühzeitig
in der achten Klasse erste Kontakte mit den Schülerinnen und Schülern zu knüpfen. Die Erwartungen, dass die Jugendlichen noch sehr jung und noch nicht reif
genug seien, um die Arbeitswelt kennenzulernen, haben sich bisher nicht bestätigt“,
weiß Wolfgang Wuwer und ergänzt: „Die Jugendlichen zeigen sich interessiert und engagiert. Den Unternehmen bietet das Angebot der Berufsfelderkundung die Chance, die Vorzüge und die Attraktivität der betrieblichen Berufsausbildung aufzuzeigen.“

Weitere Informationen gibt es bei der Kommunalen Koordinierungsstelle der Stadt Bottrop, Wolfgang Wuwer, Tel.: 70-4389.

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Autor: Hel

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