Bottrop
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Gesundheitskonferenz beriet Palliativversorgung und Hospizarbeit

Fachrefenten beleuchteten Thematik

Palliativversorgung und Hospizarbeit in Bottrop war das Thema, das unlängst die kommunale Gesundheitskonferenz beschäftigte. Geschäftsführerin der KGK, Liane Rumpl-Heisig, hatte dazu Fachreferenten eingeladen, die jeweils aus ihrer Sicht das Thema beleuchteten. Beiträge kamen von Dr. med. Rolf Eichner, vom Palliativnetz Bottrop, Hartmut Skrok vom Seniorenzentrum „Schattige Buche“ der AWO, Christiane Raffel von „Häusliche Pflege in Bottrop“ des DRK, Christoph Voegelin vom Hospiz Bottrop und von Mechthild Hemming von der Ambulanten Hospizgruppe.
„Palliativ“ kommt aus der lateinischen Sprache und heißt „ummanteln“ und im übertragenen Sinne auch lindern. In diesem Sinne ist auch die Palliativmedizin und -versorgung zu verstehen als „ein Ansatz zur Verbesserung der Lebensqualität von Patienten und ihren Familien, die mit den Problemen konfrontiert sind, die mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung einhergehen. Dies geschieht durch Vorbeugen und Lindern von Leiden, durch frühzeitiges Erkennen, Einschätzen und Behandeln von Schmerzen sowie anderen belastenden Beschwerden körperlicher, psychosozialer und spiritueller Art“.

Es wurde in den Berichten deutlich, dass die einzelnen Dienste und Einrichtungen eng zusammenarbeiten, um die Versorgung der Patienten fachlich gut gewährleisten zu können. Bei der anschließenden Diskussion standen neben den inhaltlichen Aspekten auch finanzielle Rahmenbedingungen und die Frage nach Kapazitäten bzw. deren Auslastung im Vordergrund.

Dr. Astrid Danneberg, Abteilungsleiterin des Sozialpsychiatrischen Dienstes, stellte außerdem das Projekt: „Angebote für Kinder und Jugendliche von sucht- und psychisch kranken Eltern“ vor, das als präventive Maßnahme für Kinder und Jugendliche aus entsprechend belasteten Familien gedacht ist. Es ist seit zwei Jahren installiert und bietet Informationen zum Verständnis der oft tabuisierten elterlichen Verhaltensweisen, Unterstützung durch verschiedene Angebote wie z.B.Klettern zur Stärkung des Selbstwertgefühls und zur Förderung der eigenen Ressourcen.

Für die nächste kommunale Gesundheitskonferenz im April 2016 wurde das Thema: „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ vereinbart.

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Autor: Hel

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